NOH Production ändert seinen Namen und richtet den Fokus auf Ergebnisse: Marketing braucht jetzt mehr Realisten

NOH Production, das im vergangenen Jahr im Ranking der digitalen Marketingagenturen von Äripäev den zweiten Platz erreichte, ändert seinen Namen. Das Unternehmen tritt künftig unter dem Namen Realist auf und richtet seinen Fokus auf Performance-Marketing.

Die Namensänderung ist nicht nur kosmetischer Natur. Sie ist eine Reaktion auf den Wandel im Markt. Von Marketing werden heute konkrete Ergebnisse erwartet — Sichtbarkeit, Kontakte und Umsatz. Kreativität bleibt entscheidend, muss jedoch stärker mit messbaren Ergebnissen verbunden sein. Daraus entstand auch der neue Name Realist.

Laut Mitinhaberin Birgit Karus ist Marketing kein stabiles System mehr.
„Marketing wird von allen Branchen beeinflusst und ist ständig im Wandel. Plattformen ändern sich, Algorithmen ändern sich — und damit auch das Verhalten der Menschen. In manchen Branchen kann man ein Produkt hundert Jahre lang verkaufen, im Marketing funktioniert derselbe Ansatz vielleicht schon nach einem Monat oder Jahr nicht mehr“, sagt Karus. Das bedeutet, Marketing kann kein statischer Service mehr sein.

Die hinter Realist stehenden Marketingexperten Mervi Pirhonen und Birgit Karus erklären, dass der Veränderung eine umfassende Kundenanalyse vorausging. Zahlreiche Marketingverantwortliche wurden befragt, um ihre aktuellen Bedürfnisse zu verstehen. Dabei wurde deutlich, dass Marketingverantwortliche praxisnahe Sparringspartner suchen, die ihnen helfen, neues Wachstum zu erzielen.

Karus zufolge benötigen Unternehmen Partner, die helfen zu verstehen, was zu tun ist, was nicht und wo investiert werden sollte. Die Rolle der Agentur hat sich verändert. Das traditionelle Modell — bei dem der Kunde ein Briefing gibt und die Agentur es umsetzt — schafft nicht mehr genügend Mehrwert. Agenturen können daher nicht länger nur ausführende Dienstleister sein, sondern müssen Teil des Teams des Kunden werden.

Pirhonen ergänzt, dass der heutige Markt Agenturen benötigt, die weit über die reine Kampagnenerstellung hinausgehen.
„Wir sehen uns eher als monatlichen Partner, der Daten, Kreativität und präzise Mediaplanung verbindet. Eines der größten Probleme ist heute ein kampagnenbasierter Ansatz — ein großer Aufwand, gefolgt von Stillstand. In der Realität schafft das kein nachhaltiges Wachstum. Man muss ein System aufbauen, statt auf einen einzelnen großen Erfolg zu hoffen“, sagt Pirhonen.

Der Hauptunterschied von Realist zum traditionellen Agenturmodell liegt in der ergebnisorientierten und kontinuierlichen Zusammenarbeit. Erfolgreiche und rentable Marketingsysteme werden langfristig aufgebaut. Gleichzeitig ist die Zusammenarbeit agil — sie beginnt mit einem Audit, gefolgt von klaren Handlungsempfehlungen, die auf Erfahrung basieren. Statt umfangreicher Strategiedokumente setzt Realist auf konkrete Maßnahmenpläne, die getestet und bei Erfolg skaliert werden.

Das 12-köpfige Team von Realist ist überzeugt, dass Marketing bestehen bleibt, sich seine Rolle jedoch verändert. Die Beziehung zwischen Kunde und Agentur ist transparenter geworden und bringt mehr Verantwortung mit sich. Laut Pirhonen sind Kundenbeziehungen langfristig angelegt und dauern oft Jahre.
„Das hängt direkt damit zusammen, dass wir die gewünschten Geschäftsergebnisse liefern.“

Das neue Branding wurde vom Creative Director der Agentur, Ilmar Kurvits, entwickelt.
„Bei Realist bewegen sich Ideen mit dem Markt — wir sind alles andere als statisch. Auch unser neues Logo ist dynamisch, genau wie die Marketinglandschaft heute. Visuell sind wir mutiger geworden. Wir haben mehr Selbstvertrauen, weil wir wissen, dass das, was wir tun, aktuell gebraucht wird. Die Namensänderung unterstützt zudem unsere Pläne, in den kommenden Jahren stärker international zu wachsen“, ergänzt er.

Die Website von Realist wurde vom internen Webdesign- und Entwicklungsteam umgesetzt. Mehr über den Ansatz von Realist im Marketing erfahren Sie unter realistdigital.com.